Freitag, 11. November 2016

Fünfstrahlige Symmetrie: MareMundi erklärt das Geheimnis der Stachelhäuter

Die Lehrpläne der Schulen – selbst der Gymnasien als traditioneller Schmieden künftiger intellektueller Eliten – ändern sich im Laufe der Zeit in eine gewisse, beunruhigende Richtung, die älteren Biologen unverständlich erscheint. Sie fragen sich: Wer macht diese Lehrpläne und warum gestalten sie sich so? Kinder und Jugendliche lernen nämlich so gut wie nichts mehr über biologische Systematik und die Frage, welche Tierstämme auf unserem Planeten leben. Junge Menschen mit mittlerer Reife kommen auf die Universitäten um beispielsweise Biologie zu studieren – und haben nie erfahren, was Stachelhäuter (Echinodermata), Weichtiere (Mollusca), Gliederfüßer (Arthropoda) und all die anderen Tierstämme sind (von Artenkenntnis wollen wir gar nicht erst sprechen, siehe dazu mare-mundi erklärt, warum Artenkenntnis die Grundlage für jeden Naturschutz ist: Artenkenntnis ist das Große Einmaleins der Biologie). Private bzw. gemeinnützige Bildungseinrichtungen wie die Station von MareMundi auf Krk springen dort ein, wo der staatliche Bildungssektor versagt. Es ist unsere Erfahrung, dass die meisten Schüler während der Projektwochen auf Krk zum ersten Mal etwas von Tierstämmen lernen. Und genauso wenig wissen sie von den äußerst wichtigen Symmetrieverhältnissen in der Natur, ohne die kein Verständnis von Lebewesen möglich ist. In diesem Artikel stellt MareMundi ein außergewönliches und einzigartiges Beispiel vor: Die Stachelhäuter und ihre pentamere Symmetrie.